Kaufmännisches Qualitätsmanagement – ein neuer „Modebegriff“ für den Mittelständler?

Die meisten Unternehmen verbinden mit dem Qualitätsmanagement ausschließlich die Produktionsseite.

Aber insbesondere auch im kaufmännischen Bereich kann durch aktives Qualitätsmanagement ein wesentlicher Beitrag zur weiteren Sicherung des Unternehmenserfolges geleistet werden. An der Schnittstelle zwischen der Produktion und dem Vertrieb findet eine erstaunliche Verzahnung mit einander statt. Aber auch im Bereich der kaufmännischen Aufgaben und bei den Mitarbeitern gibt es eine Reihe von Aspekten, bei denen sich das genaue „hinschauen und analysieren“ lohnt.

Qaulitaetsmanagement

Gründe für die Einführung eines aktiven kaufmännischen Qualitätsmanagements sind unter anderem auch in den Veränderungen sowohl bei den Kunden als auch beim Wettbewerb und somit im gesamten Marktumfeld zu finden – zum Beispiel:

Veränderungen beim Kunden

  • zunehmende Preissensibilität
  • steigende Markttransparenz

Veränderungen beim Wettbewerb

  • zunehmende Austauschbarkeit von Dienstleistungen und Produkten
  • aggressive Preisgestaltung

Der kontinuierliche Verbesserung Prozess als ein Beispiel und weitere Qualitätssicherungsinstrumente führen dazu, dass eine Stärkung der Positionierung des eigenen Geschäftes und der Produkte erreicht wird. Das Unternehmen erhöht somit die Kundenzufriedenheit nachhaltig, diese führt wiederum zu einer höheren Loyalität der Kunden gegenüber dem Unternehmen. Letztlich haben durchgeführte Prozessverbesserungen häufig auch indirekt Auswirkungen auf das Working Capital Management.

Hinzu kommen positive Auswirkungen bei dem Engagement und der inhaltlichen Abwicklung der Arbeit der einbezogenen Mitarbeiter des Unternehmens – diese sind bei einer entsprechenden Motivation bereit mehr Verantwortung zu übernehmen und im Sinne des Unternehmens Themen voran zu treiben.

Fazit: keine neuer „Modebegriff“ sondern die Möglichkeit sich positiv von dem Wettbewerb abzugrenzen.