Unternehmen kaufen und verkaufen vermehrt über Online-Shops und Marktplätze

Die besondere Bedeutung des B2B-E-Commerce zeigt sich aktuell auch in der Tatsache, dass der Anteil- sowie die Transaktionsanzahl der geschäftlichen Online-Einkäufe über Online-Shops und Marktplätze, bei einem Großteil der Unternehmen in den letzten zwei Jahren signifikant gestiegen ist.

Bei den befragten Unternehmen stieg der Anteil des Gesamt Einkaufs – online – auf 57%. Bei 43% der Unternehmen nahm auch die Anzahl der Transaktionen zu. Für die Zukunft erwarten 73% der E-Commerce Experten eine weitere Steigerung der geschäftlichen Online-Einkäufe, über Online-Shops und Marktplätze bis ins Jahr 2020 – ein Rückgang ist nicht zu erwarten.

B2C-Verhalten „färbt“ ab
Ein Hauptgrund für die positive Entwicklung des B2B E-Commerce ist nach Meinung der Experten, dass sich das private Online- Kaufverhalten der Mitarbeiter tendenziell auch im geschäftlichen Alltag zeigt.

Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld, erwartet der Online- Shopper, Bequemlichkeit, Schnelligkeit und eine größere Angebotsvielfalt. Hier sind sich fast alle Experten einig.

Gut zwei Drittel der Experten sehen den Vorteil beim Einkauf über Online-Shops und Marktplätze darin, das der Einkäufer günstigere Preise erhält. 80% der Experten sind der Meinung, dass sich B2B-Online Shop Anbieter zunehmend an den Funktionen, Abläufen und dem Komfort der B2C-Shops orientieren müssen.

Angst vor der Komplexität eines B2B-Shop-Projekts
Über die Hälfte (54%) der Unternehmen, bieten derzeit ihre Produkte und Leistungen nicht aktiv über das Internet an und begründen dies mit der hohen Komplexität eines solchen Shop-Projekts. Als weitere Punkte führen die Unternehmen strategische Gründe, ungeeignete Produkte bzw. Produktdaten, zu hohe Kosten und Zeitmangel an.

Unternehmen, die in nächster Zeit in den Online-Verkauf einsteigen wollen, planen den Aufbau eines eigenen Web-Shops. Fremde Marktplätze (B2B und B2C) wollen nur wenige nutzen.

Der Grund für den Einstieg sind, laut den meisten Experten, Bestandskundenanfragen und das Ziel neue Kunden zu erschließen.

Quelle: ibi reseach an der Universität Regensburg

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